Die Stimmberechtigten von Alpnach haben den Anbau ans Schulhaus 1958 mit 1099 zu 1057 Stimmen sehr knapp angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 56.5 Prozent. Die Vorlage war im Vorfeld der Abstimmung heftig umstritten gewesen. SVP und nach einigem Zögern auch die FDP hatten die Nein-Parole beschlossen.
Die Steuergerechtigkeitsinitiative hat Alpnach mit 1668 Nein zu 486 Ja abgelehnt. Bei der Ausschaffungsinitiative sagt Alpnach klar Ja zur Initiative – auch bei der Stichfrage.
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Das äusserst knappe Resultat von 1099 JA zu 1057 NEIN; – also mit einer Differenz von 42 Stimmen (nicht mal 2 % der Stimmenden) – zum Anbau beim Schulhaus 58 in Alpnach bestätigt, dass die Hälfte der AlpnacherInnen die Vorbehalte der SVP gegen den fragwürdigen Anbau im Umfeld zunehmender Verschuldung der Gemeinde und der Experimente der orientierungslos wirkenden Schule, teilen.
Die Argumente der SVP Alpnach gegen den Schulhausanbau waren für die StimmbürgerInnen offenbar ebenso überzeugend wie jene des Gemeinderates, der Parteien CSP, CVP, SP und der sich unglücklich in die Abstimmung einmischenden Lehrerschaft, die – sozusagen in eigener Sache – Partikularpolitik betrieb.
Sehr zu bedauern ist, dass die FDP Alpnach sich nicht dazu entschliessen konnte, den Abstimmungskampf aktiver zu gestalten; sie beliess es bei der Bekanntgabe der Nein-Parole. Schade; diese Abstimmung wäre zu Gunsten einer verantwortungsvollen Finanz- und Volksschulpolitik in Alpnach zu gewinnen gewesen.
Guten Abend Herr Birrer.
Was ist ihr nächstes Projekt wo sie sich in Szene setzen ? Vielleicht der Vollanschluss A8 oder die Erweiterung des Gemeinderates auf 7 Mitglieder ? Es gibt auch zukünftig noch viele Abstimmungen, die man so gut als Fahrzeug für die partei-internen Interessen benutzen kann. Ich schreibe Ihnen das, weil ich Ihnen das vorgestern nach der Gemeindeversammlung vorab persönlich gesagt habe.
Diese Reihenfolge vermisse ich allerdings bei Ihnen. Da hockt man zusammen (Behördentag 21.11.2010) und schafft Rahmenbedingungen zum persönlichen Austausch (Info-Veranstaltung im Singsaal, 0.11.2010). Doch Sie, Hr. Birrer, sagen entweder nichts oder sind nicht da. Danach aber liest man Vorwürfe in der Zeitung und bekommt von Ihnen schriftlich Fragen gestellt, welche bereits längst beantwortet sind (Gemeindeversammlung 25.11.2010, IOS trotzdem auch ohne Anbau).
Tut mir leid Herr Birrer, ich verstehe nicht, wie es da bei Ihnen um die Sache gehen soll. Darf ich Sie bitten, als nächstes Projekt eine Abstimmung zu wählen, bei welchem die Konsequenzen nicht so gravierend sind.
Mit freundlichen Grüssen
W. Preisig, Schulrat