{"id":7286,"date":"2013-04-23T06:00:38","date_gmt":"2013-04-23T04:00:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoried.ch\/?p=7286"},"modified":"2013-04-23T06:00:38","modified_gmt":"2013-04-23T04:00:38","slug":"schlecht-rechnung-2012-steigen-nun-die-steuern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schoried.ch\/wpress4\/?p=7286","title":{"rendered":"Schlechte Rechnung 2012: Steigen nun die Steuern?"},"content":{"rendered":"<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-7289\" title=\"rechnung2012\" src=\"http:\/\/schoried.ch\/wpress4\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/rechnung20121-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" \/>Tiefrot schliesst die Rechnung 2012 der Gemeinde Alpnach, deutlich r\u00f6ter als geplant. Budgetiert waren Nettoinvestitionen von 6,8 Millionen Franken und ein Fehlbetrag in der Erfolgsrechnung von 1,2 Millionen Franken. Im Endergebnis, das der Gemeinderat nun vorlegt, ist der Fehlbetrag 2,8 Mio. Franken hoch und die Investitionen betragen nur die H\u00e4lfte des Geplanten. Nun gelte es zu sparen. Schuld am schlechten Ergebnis sind auch Budgetierungsfehler.\u00a0Finanzchef Thomas K\u00fcchler nahm auch das Wort Steuererh\u00f6hung in den Mund.<\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><!--more--><\/p>\n<p>Eigentlich k\u00f6nnte sich der Gemeinderat und mit ihm der Finanzchef freuen: Es flossen bis auf 1,7 Prozent genau so viele Steuern wie geplant, den Aufwand hatte man gut im Griff. Und dennoch klafft ein grosses Loch in der Kasse. Schuld sind unter anderem ausgebliebene 600&#8217;000 Franken an Steuerstrategieausgleich &#8211; weil Alpnach hohe Einnahmen verbuchen konnte, musste der Kanton Einbussen nicht ausgleichen &#8211; sowie fast 900&#8217;000 Franken an Abschreibungen im Schulbereich, die bei der Budgetierung untergingen. Den Fehler merkte niemand. Der Grund liegt im neuen Rechnungsmodell HRM2, auf welches alle Gemeinden umstellen m\u00fcssen. Der dadurch erschwerte Vergleich mit den Vorjahren f\u00fchrte dazu, dass\u00a0weder Verwaltung noch Gemeinderat das Problem bei der Budgetierung erkannten. Diese zus\u00e4tzlichen Abschreibungen verschlechtern nun das Ergebnis. Wett gemacht wird der Fehler\u00a0teilweise durch einen anderen: Im Bereich Wasserbau wurden f\u00e4lschlicherweise Aufwendungen in der ordentlichen statt in der Spezialrechnung budgetiert, in der Endabrechnung wird das Ergebnis damit um 0,7\u00a0\u00a0Mio. Franken besser.<\/p>\n<p>&#8222;Alles andere als erfreulich&#8220; sei das Ergebnis f\u00fcr den Gemeinderat, sagt K\u00fcchler. Doch die Abweichungen seien nachvollziehbar. Er gehe auch nicht davon aus, dass das Ergbnis von 2012 nun Auswirkungen \u00fcber die baldige Abstimmung \u00fcber das Budget 2013 habe. &#8222;Man kann diese ausserordentlichen Ereignise nicht mit dem Budget vergleichen&#8220;, sagt er.<\/p>\n<p>Steuererh\u00f6hung als L\u00f6sung?<\/p>\n<p>Es brauche nun ein Sparpaket und damit verbunden verschiedene Massnahmen, um den Aufwand wieder in den Griff zu bekommen, sagte K\u00fcchler weiter. Dabei d\u00fcrfe man nichts weglassen, selbst eine Steuererh\u00f6hung nicht.\u00a0\u00a0Nach wie vor ein Problem sind auch die Defizite beziehungsweise die Guthaben der Gemeinde gegen\u00fcber den Spezialfinanzierungen, welche (Abwasser, Abfall, Wasserbau) nicht mit Steuermitteln finanziert werden d\u00fcrften. Der Gemeinderat hat dieses Problem schon l\u00e4nger erkannt, die L\u00f6sung daf\u00fcr aber noch nicht pr\u00e4sentiert. Geb\u00fchrenerh\u00f6hungen liegen in der Luft.<\/p>\n<p>2012 hat der Gemeinderat nicht alle geplanten Investitionen ausgef\u00fchrt. Bekannt sind etwa die Sanierung der Gr\u00fcndlistrasse (1 Mio.) und \u00a0Tempo 30 (670&#8217;000 Franken). Ferner gab es Verz\u00f6gerungen bei Wasserversorgung und Kanalisation (2 Mio.). Dank diesem Verzicht sind die Abschreibungen tiefer ausgefallen, was die Erfolgsrechnung ebenfalls entlastet.<\/p>\n<p>Die Rechnung ist das einzige Gesch\u00e4ft der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 16. Mai.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"JUSTIFY\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tiefrot schliesst die Rechnung 2012 der Gemeinde Alpnach, deutlich r\u00f6ter als geplant. Budgetiert waren Nettoinvestitionen von 6,8 Millionen Franken und ein Fehlbetrag in der Erfolgsrechnung von 1,2 Millionen Franken. 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