Majorenhaus: Kanton gibt sich grosszügig

Majorenhaus

MajorenhausFür 2,2 Millionen Franken soll das Majorenhaus im Stad, nahe der Talstation der Pilatusbahn, gesamtrestauriert werden. Dafür sammelt eine Stiftung bereits seit Jahren Geld. Nun könnte es vorwärts gehen: Bund und Kanton greifen der Stiftung unter die Arme. Das Haus ist im kantonalen Schutzplan als Kulturobjekt von regionaler Bedeutung eingetragen. “In Anbetracht der grossen bedeutung des Majorenhauses für die Gemeinde Alpnach” gibt der Kanton einen grösseren Beitrag als üblich.

1,25 Millionen Franken der Investitionssumme sind beitragsberechtigt. Der Kanton gewährt gemäss Denkmalschutzverordnung einen Kantonsbeitrag von 155’000 Franken, wie die Regierung mitteilt. Wegen der grossen Bedeutung des Hauses auch für den Kanton “ist der Regierungsrat ausnahmsweise bereit, nebst dem ordentlichen Kantonsbeitrag noch einen zusätzlichen, freiwilligen Kantonsbeitrag aus Swisslosfonds-Mitteln zu leisten”. Dieser beträgt maximal 95’000 Franken. Total leistet der Kanton somit eine Viertelmillion Franken oder 20 Prozent der beitragsberechtigten Kosten.

Majorenhaus

Balkon Richtung Süden

Geld gibts, sofern der Kanton sich beteiligt, auch vom Bund. Das Bundesamt für Kultur sicherte einen Bundesbeitrag von 45 Prozent oder maximal 564’000 Franken zu, wie die Staatskanzlei dazu schreibt. Das Geld wird “in Form einer Einzelverfügung ausserhalb der Programmvereinbarung” gesprochen und ist an die Bedingung geknüpft, dass sich der Kanton mit den erwähnten 20 Prozent beteiligt.

Die Gesamtrestaurierung sei “dringend notwendig”, so die Regierung. Das in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute Haus benötige “grössere denkmalpflegerisch relevante Arbeiten” wie “Verstärkung der Gebäudestatistik, Wiederherstellung der Raumhüllen, Restaurierung von Fassaden und Dach sowie die Erneuerung der Fenster”.

>> Mehr zum Haus gibts auf der Webseite der Stiftung

Majorenhaus

Blick ins Innere des Hauses

 

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