Defizit 2013 grösser als erwartet

budget_clipartHöher als erwartet ist das Defizit 2013 der Gemeinde Alpnach ausgefallen. Finanzchef Thomas Küchler musste am Mittwoch ein Minus von 1,7 Millionen Franken bekanntgeben. Gerechnet hatte man mit einem solchen von einer knappen Million. Dabei war das Budget im Frühjahr 2013 nach dem Nein des Volkes nochmals überarbeitet und im April vor einem Jahr dann in der neuen Form angenommen worden. Der Gemeinderat macht tiefere Steuereinnahmen als erhofft und einen kleineren Finanzausgleich dafür verantwortlich. Die Rechnung wird der Gemeindeversammlung vom 22. Mai zur Genehmigung vorgelegt.

 

Der Gesamtaufwand der Rechnung 2013 beträgt 22,3 Millionen, der Gesamtertrag 20,6 Mio. Franken. Die Steuereinnahmen der natürlichen Personen lagen rund 0,7 Mio. unter dem Budget, jene der juristischen Personen (Firmen) fielen praktisch genau wie budgetiert aus. Finanzchef Thomas Küchler betonte, die Verwaltung und die Departemente hätten sehr kostenbewusst gearbeitet. Er hob hervor, dass es im Bildungsbereich gelungen sei, den Aufwand gegenüber dem Budget zu minimieren.

Sehr hoch fiel der Eigenfinanzierungsgrad aus, weil die Gemeinde fast nichts investierte: 0,6 statt 1,8 Millionen Franken. Erneut einen Verlust gab es in der Spezialrechnung der Wasserversorgung. Die Pro-Kopf-Schuld sank um 140 auf 3820 Franken.

Nach wie vor sei eine Steuererhöhung unumgänglich, schreibt der Gemeinderat in seiner Botschaft an die Gemeindeversammlung. Zu Ausmass und Zeitpunkt einer solchen kann Küchler derzeit keine Angaben machen. Es seien noch keine Entscheide gefallen.

An der Gemeindeversammlung stehen auch fünf Einbürgerungen zur Diskussion. Ferner gilt es die Rechnungsprüfungskommission zu bestätigen und wegen Rücktritts Patrick Rieder zu ersetzen.

 

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