Alpnach will Wassergebühren erhöhen

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 Steigende Defizite würden in der Wasserversorgungsrechnung erwartet, so dass eine Gebührenerhöhung zu erwarten sei, um die Rechnung wieder ausgeglichen zu gestalten” – das sagte Finanzchef Thomas Küchler 2010 an der Gemeindeversammlung. Dass die Rechnung nicht mehr ausgeglichen gestaltet werden kann, ist schon länger bekannt. An Pressekonferenzen zur Rechnung wich der Finanzchef wiederholt aus: Man müsse die Lage noch genau analysieren, auch gebe es vielleicht noch andere Möglichkeiten, als einfach die Gebühren zu erhöhen. Nun kündigt der Gemeinderat jedoch genau dies an.

“Eine nicht mehr ausgeglichene Rechnung der Wasserversorgung” sei der grund für eine geplante Erhöhung der Gebühren. Nicht nur die Grundtaxe, sondern auch die Bebützungsgebühr (Wasserzins) sollen erhöht werden, heisst es weiter. Um wieviel, lässt der Gemeinderat vorderhand offen. Informieren will er zusammen mit dem Verwaltungsrat der Wasserversorgung an einer Veranstaltung am 2. September im Singsaal. Gemäss Verursacherprinzip müssten die Kunden die anfallenden Kosten der Wasserversorgung direkt bezahlen. In den letzten Jahren seien aber nicht zuletzt aufgrund von Sanierungen und einem Ausbau des Versorgungsnetzes die Aufwendungen “stets höher als die Erträge” gewesen.

Das Reglement über die Wasserversorung schreibt vor, dass der Ertrag der Betriebsrechnung “eine jährliche Verzinsung und Abschreibung gestatten” muss. Die entsprechenden Summen gibt der Kanton vor. Kann die Gemeinde diese Vorgabe nicht einhalten, darf der Gemeinderat den Wasserpreis “höchstens um 10 Prozent pro Jahr” erhöhen.

>> Zum Einladungsflyer der Gemeinde

>> Hier finden Sie das Reglement über die Wasserversorgung von 1990

 

 

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