Was die Welt doch alles nicht braucht…

Kakerlaken, Uriella, Mike Shiva, Spinnen, Facebook, “es Hinädurä”, Blitzkasten – all das braucht die Welt nicht. So zumindest sehen es die Besucher und Organisatoren des Seeguslerballs 2013, wenn man auf ihre Kostüme beziehungsweise die flotten Sprüche an den Wänden schliesst. Bevor die “Grossen” an der Reihe waren – Ü40 gar gratis – gings am Nachmittag traditionellerweise mit einem Anlass für die Kinder los. Doch dank DSDS, Voice of Switzerland und ähnlichen Formaten bekomme man heutzutage genug Musikangebot zum Konsumieren, so dass Playback- oder Karaoke nicht mehr zählten, sagten sich die Seegusler. Und sie wagten nach ein paar Jahren einen Neuanfang ohne das bisherige Angebot.

Einfach immer ins Publikum schauen – das lenkt von den Scherben ab…

Auch der Zunftmeister wagte es über die Nägel, beobachtet von Mitorganisatorin Corinne Amstutz, die es ihm vorgemacht hatte

Ein Kindernachmittag unter dem Motto Piraten war angesagt. Da konnte man über Nägel und Glasscherben laufen – einige versuchten es mit Socken, Zunftmeister Thomas II. machte es gar barfuss mit. Und überstand die Mutprobe bestens. Hüte zeichnen, ein Quiz lösen, sich als gfürchiger Pirat schminken lassen. All das war im “Ländlerzelt” möglich. Doch ganz ohne Musik gings nicht ab, so besuchten die Städerschränzer die Kinder und Eltern im zwischendurch vollen Zelt. Volles “Haus” hatte auch Märchenerzählerin Jolanda Steiner im Pavillon. Auch sie hatte sich den Piraten verschrieben und füllte das Lokal mehrmals.

Heutzutage holt man sich die Vorlagen fürs Schminken vom Smartphone

 

Lautstark: Die Städerschränzer

 

Piratengeschichten mit Jolanda Steiner

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