Schorieder Älplerchilbi 2012 lockte viel Publikum an

Aufmerksame Zuhörer

Aufmerksame Zuhörer

Bei guten äusseren Bedingungen fand am Samstag in Schoried die traditionellerweise letzte Älplerkilbi im Kanton statt. Die “Sprüche” am Nachmittag bei der Kapelle lockten ein sehr zahlreiches Publikum an. Hatte der Wetterbericht noch für den Morgen Föhn und den Nachmittag Regen angekündigt, war es zum Glück der Älplergesellschaft gerade umgekehrt, so dass die Sprüche problemlos im Freien gehalten werden konnten. Der Älplerkilbi stand Präsident Walter Wallimann mit seiner Frau Renate vor. “Wieder einmal ein Mann” habe das Präsidentenamt, hiess es in den Sprüche, nachdem zweimal eine Frau dem Anlass vorgestanden war.

Ab sofort mit Text, Bildern und Film ergänzt

Allerhand Witziges und zum Schmunzeln aus dem Jahreslauf wurde den Zuschauern dargeboten. Selbst Pfarrer Thomas Meli kam wegen einer verwechselten Koffer dran (siehe Film). Da war die Rede von stinkenden, in der Mikrowelle geheizten “Chriesisteinsäcken”, von der Fasnachtsball-Besucherin, die zu spät dran war und im Freien ihr Wasser lassen musste und so ein Bächlein unter der Gitterabsperrung auslöste, vom Bauern, der vergass, die Kuhschwänze loszubinden, bevor er die Kühe auf die Weide schickte, vom Hobbyhandwerker, der sich im Baumarkt bediente, dann aber doch den Fachmann bestellen musste, vom jungen Älpler, der sich eine Begleiterin suchte, ihr aber das Datum der Dörfer statt der Schorieder Älplerkilbi angab oder von der Angst um die Rose, die verkauft werden sollte und was dazu führen könnte, dass auch hier ein Kebab-Stand eröffnet würde.  (Nebenbei: Die Rose eröffnet am 17. November unter Leitung von Noémie Migliore und Christian Harbers neu).

Auch jene Frau wurde auf die Schippe genommen, die nach dem Einkauf in der Migros fieberhaft ihr Auto suchte und es kaum fand, weil sie vergessen hatte, dass sie ein neues fährt. Oder jener Mann, der auf die Meldung hereinfiel, dass in einem Sachsler Restaurant eine Frau serviere, die zu ihm passen würde – doch dort fand er nur einen Kellner vor. Oder jene Frau, die von einem Bekannte erfuhr, dass in ihrer Wohnung ein spezielles, kinderförderndes Klima herrsche – so dass sie diese mieten wollte, wenn sie mal in den Ferien sind – weil sie mit ihrem Mann schon länger für ein zweites Kind “übe”. Die andere Frau brachte ihrem Mann das vergessene Znüni ins Geschäft, war aber schockiert über den Kalender mit “blutten Frauen” im Znüniraum – andernstags hiess sie ihn, einen Kalender mit Landschaften aufzuhängen.

Die Wilden in Aktion

Präsident Walter Wallimann mit seiner Frau beim Einzug

Auch Kantonsratspräsident Walter Wyrsch genoss die Sprüche

Blick auf die Bank der ledigen Älpler

Mit der Fahne eingeschwungen: Fabio Amsutz

Und dann endet es in der Jagd der Wilden

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