Pfarreizentrum wird zum "Pfarrhaus"

Die Pfarrei und die Kirchgemeinde können mit ihren Büros und Sekretariaten ins Pfarreizentrum umziehen. Mit dem Budget 2012 hat die Kirchgemeindeversammlung die entsprechenden Umbaukosten für die Wohnungen im oberen Stock bewilligt. Das Budget gab an der Versammlung nichts zu reden. Bekannt gegeben wurde auch, dass im Frühling 2012 drei Mitglieder des Kirchgemeinderates nicht mehr antreten. Zudem wurden einige personelle Änderungen bekanntgegeben.

Gut 50 Personen waren zur Kirchgemeindeversammlung erschienen. Sie genehmigten das Budget 2012, das bei einem Aufwand von 1,8 Millionen Franken mit einem Mehraufwand von 37’3000 Franken rechnet, diskussionslos. Darin inbegriffen waren Investitionen von 510’000 Franken. Der kleinere Teil davon (110’000) ist für den Umbau des Pfarreizentrums gedacht. Die Wohnungen im oberen Stock liessen sich schlecht vermieten, durch den Umzug der Pfarrei- und Kirchgemeindebüros werde es möglich, die Pfarrhelferei wieder zu vermieten. Für deren Umbau wird im Frühling noch ein Kreditgeschäft vor die Versammlung kommen. Für 2012 sind schon mal 400’000 Franken budgetiert. Wegen dieser Übergangsphase sind für 2012 im Budget 20’000 Franken weniger an Mieteinnahmen vorgesehen. Der Bezug der neuen Büros ist im Mai 2012 geplant. Die Nettoverschuldung wird wegen der Investitionen um 247’000 Franken ansteigen. Im Rahmen der Laufenden Rechnung müssen in der Pfarrkirche zudem Brandschutztüren im Turmaufgang eingebaut werden.

 

Pfarreizentrum an der Kilbi 2010

Im Rahmen seiner Orientierungen gab Kirchgemeindepräsident Daniel Albert bekannt, dass Priska und Armin Meile aus 12 Bewerbern als Mieter des alten Sigristenhauses ausgewählt worden sind. Sie ziehen dort im Februar 2012 ein. Albert begrüsste an der Versammlung die neue Pastoralassistentin Kerstin Willems, welche am 1. Oktober begonnen hat und die im nächsten Jahr nach der Firmung wegziehende Christina Tscherfinger ersetzt. Auf 1. August wird zudem Felix Koch aus Ruswil als neuer Katechet und Jugendseelsorger angestellt. Auf 1. November hat Helen Limacher von Vreni von Rotz-Ettlin (nach acht Jahren) das Amt als Präses des Blauring übernommen.

Drei Kirchgemeinderäte treten zurück

Ferner gab Albert bekannt, dass an der Kirchgemeindeversammlung im Frühjahr drei neue Mitglieder des Kirchgemeinderates zu wählen sein werden. Nicht mehr kandidieren werden zum Bedauern des Präsidenten, wie er sagte, Jo Ziegler (Vizepräsident und Finanzchef), Erika Langensand und Carlo Colmelet.

Im Anschluss an die halbstündige Versammlung der Kirchgemeinde orientierte Pfarrer Thomas Meli unter anderem über die Auswirkungen des integrierten Schulmodells auf den Religionsunterricht. In Zukunft wird dieser in Halbtagesblöcken angeboten, im Endstadium werden es 24 pro Jahr sein. In diesem Unterricht werden die Katechetinnen von  Klassenlehrpersonen unterstützt. Noch nicht möglich sei, falls möglich,  die Begleitung durch schulische Heilpädagogen. Doch auch daran arbeite man auf Ebene des kantonalen Dekanats.

Thomas Meli sagte überdies, er habe sich gut eingelebt in Alpnach. Wenn er so in die Runde schaue, stelle er fest, dass er viele bereits persönlich kenne. Er gab bekannt, dass am 14. Januar die Ergebniskonferenz des Zupf-Projekts der Pfarrei stattfinden wird. Und zum Schluss gab  er den Anwesenden mit auf den Heimweg: “Mir gefällt es in Alpnach. Haben Sie keine Sorge, ich bleibe.”

>> Zum Zupf-Projekt

>> So wurde Thomas Meli damals empfangen

 

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