Bewegung in der Küche und auf dem Parkett

Marco Mehr, Angela Bolz

Die Reihe „Alpnach persendlich“ der Kulturkommission geht in die siebte Runde. Gastgeberin Karin Klapproth trifft sich mit ihren Gästen wieder in der reformierten Kirche. Es sind dies der mehrfach ausgezeichnete Koch Marco Mehr und die Bewegungspädagogin Angela Bolz. Der Anlass findet am Sonntag, 24. Oktober statt.

Angela Bolz ,43, lebt von und für die Bewegung. Nicht nur auf ihrem speziellen dreirädrigen russischen Töff, den man häufig im Dorf sieht und der für sie Autoersatz ist. Sie hat sich als Bewegungspädagogin ganz dem Tanz, der Bewegung, der Rückengymnastik versprochen, tut das fürs Gemüt, für die Freude an der Bewegung, tuts aber auch im Auftrag und bezahlt von Krankenkassen, die ihre Arbeit anerkennen. „Sie ist eine lebendige, quirlige, natürlich-echte Person, die genau weiss, wer sie ist und was sie will“, sagt Gesprächsleiterin Karin Klapproth über sie. Angela Bolz will die Freude an der Bewegung fördern, sie bildet sich ständig weiter und sagt von sich, sie sei mit Turnschuhen auf die Welt gekommen. Auch Hip Hop und Kindertanz gehören zu ihrem vielfältigen Angebot. Begonnen hat ihr Tanzstudio mit einem ganz kleinen Flyer, der aber ein überraschend grosses Echo auslöste. Mehr dazu und was sie sonst noch umtreibt, wird sie der Gesprächsleiterin und den Zuhörern verraten.

Marco Mehr, 24, hat kürzlich an der Gewerbeausstellung zusammen mit Kollegen der Nationalmannschaft der Köche für gute Verpflegung gesorgt. Er hat aber auch Erfahrung in Nobelhotels, mit Menüs für ein paar Tausendernoten, er hilft im elterlichen Betrieb im „Baumgarten“ in Alpnach, kreierte Rezepte zusammen mit Produkten von Bruno’s Best und unterrichtet angehende Köche in Weggis in seinem Metier. Ein vielfältiger Koch, der auch sehr gerne fürs Auge kocht – eine künstlerische Seite, die aus ihm fast einen Architekten gemacht hätte. Aber im Moment ist er Koch mit Leidenschaft, und mit Auszeichnung: Er ist unter anderem Vizeweltmeister im Einzelkochen – und dennoch auf dem Boden geblieben. Seine Koch-Spuren begannen als Lehrling auf dem Bürgenstock. Was seither dazwischen lag, St. Moritz, Singapur und anderes mehr, davon und von den gemachten Erfahrungen wird er erzählen.

Und Karin Klapproth will ihrerseits verraten, was inzwischen aus ihrer Idee von einem Kübel Farbe für Alpnachstad geworden ist – für jene, die beim letzten Gespräch dabei waren….

Der Anlass wird von Karin Risi musikalisch umrahmt, am Schluss gibt es einen von Familie Mehr kreierten Apéro.

Sonntag, 24. Oktober, reformierte Kirche Alpnach, Türöffnung 10 Uhr, Beginn 10.30 Uhr,
Apéro 11.30 Uhr, Eintritt wie immer frei

Kommentar hinterlassen zu "Bewegung in der Küche und auf dem Parkett"

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: