Keine neue Konkurrenz für Willy Fallegger

Willy Fallegger, SVP, bisherWilly Fallegger, SVP, bisher
Willy Fallegger, SVP, bisher

Willy Fallegger, SVP

Vier Kandidaten sind angetreten für die Nachfolge von Gemeinderat Thomas Wallimann (parteilos). Das absolute Mehr von 954 Stimmen schaffte niemand. Das weitaus beste Ergebnis machte SVP-Kandidat Willy Fallegger (Bild), aktueller Obwaldner Kantonsratspräsident. Seine Chancen für den zweiten Wahlgang am 12. Februar 2017 stehen sehr gut.

Update vom 2. Dezember 2016

Die Chance, dass Willy Fallegger Gemeinderat wird, ist stark gestiegen, nachdem weder einer der anderen Kandidaten verzichtet noch sich ein neuer gemeldet hat. Im Februar treten also genau die gleichen vier Bewerber um das Amt gegeneinander an. Nachdem Fallegger im ersten Wahlgang fast so viele Stimmen gemacht wie die drei anderen zusammen und nur um rund 100 Stimmen unter dem absoluten Mehr lag, hat er sehr gute Karten. Im zweiten Wahlgang ging nur mehr das relative Mehr, will heissen, wer am meisten Stimmen macht, gewinnt. Die SVP war bisher nur zweimal kurz im Gemeinderat, seit der Abwahl von Michele Rossi im Jahr 2008 wartet sie wieder auf einen Sitz. Sie hat allerdings ausser 2010 auch nie mehr kandidiert.

Hier die Ergebnisse der Gemeinderats-Ersatzwahl vom Sonntag, 27. November :

Gewählt:

Niemand

Nicht gewählt:

Andrea Dahinden, Zugchefin SBB/Familienfrau, 1972, SP: 394 Stimmen

Martin Eberli, Bauingenieur, 1973, parteilos: 275 Stimmen

Marcel Egli, Treuhänder/Lehrer, 1957, CVP: 380 Stimmen

Willy Fallegger, Leiter Betriebsunterhalt, 1959, SVP: 857 Stimmen

Absolutes Mehr: 954  / Wahlbeteiligung: 48.2

Der zweite Wahlgang ist auf den 12. Februar 2017 angesetzt worden.

 

>Hier finden Sie Hintergrundinfos zu früheren Gemeinderatswahlen

 

Das Budget 2017 der Gemeinde Alpnach wurde mit 1665 zu 297  angenommen. Hier lag die Stimmbeteiligung bei 49,9 Prozent.

 

Bei den kantonalen Vorlagen hat die Gemeinde Alpnach wie die Mehrheit des Kantons beziehungsweise alle Gemeinden gestimmt:

Abschaffung Erbschaftssteuer: 1371 Ja, 625 Nein

Erhöhung Motorfahrzeugsteuer: 873 Ja, 1132 Nein (hier ging es in Engelberg am knappsten aus mit 10 Nein mehr als Ja)

Stimmbeteiligung: 50,2 bzw. 50,4 Prozent

 

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