Klares Ja zur Steuererhöhung

Abstimmungsbriefkasten von Alpnach am Gemeindehaus

Abstimmungsbriefkasten von Alpnach am GemeindehausDas Alpnacher Volk ist für eine Steuererhöhung von 4,3 auf 4,85 Einheiten, wie sie der Gemeinderat beantragt hat. Am Wochenende wurde die Anpassung des Steuerfusses bei einer Stimmbeteiligung von 54 Prozent klar angenommen.


Das Ergebnis fiel mit gut 56 Prozent Ja-Stimmen relativ deutlichi aus: Es wurden 1183 Ja und 915 Nein in die Urne gelegt. Mit Ausnahme der SVP hatten alle Parteien die Steuererhöhung unterstützt.

18 Stimmzettel wurden leer eingelegt, 46 waren ungültig.

An einer Orientierungsversammlung hatte der neue Finanzchef Marcel Moser aufgezeigt, dass Alpnach den Haushalt in den nächsten Jahren nur mit Sparen nicht in Ordnung bringen könne. Die tiefe Steuerkraft reiche nicht aus, um die Aufgaben der Gemeinde zu finanzieren, obwohl man in einzelnen Bereichen deutlich günstiger als andere Gemeinden im Kanton arbeite. So seien die Pro-Kopf-Ausgaben bei der Bildung seit 2008 die tiefsten im Kanton.

Bei den eidgenössischen Vorlagen liegt Alpnach im schweizerischen Trend: Beide Vorlagen werden deutlich abgelehnt.

Ein klares Ja gibt es in Alpnach zum Hochwasserschutz mit Zwecksteuer: 1664 Ja (80 Prozent), 410 Nein

 

>> Wie Finanzchef Marcel Moser die Erhöhung begründete

>> Im April hatte das Volk Sparvorschläge abgelehnt

 

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